Handlungs­konzept Wohnen Minden

Erarbeitung eines Handlungskonzeptes Wohnen für die Stadt Minden

Die Stadt Minden nimmt als Versorgungs- und Verwaltungszentrum in der Region eine herausgehobene Position ein. Ihre Attraktivität resultiert unter anderem aus einer historisch gewachsenen urbanen Struktur, die mit zahlreichen Bauten aus unterschiedlichen Epochen das Stadtbild prägt. Ein umfangreiches Infrastrukturangebot sowie die landschaftlich reizvolle Lage der „Reformationsstadt Europas“ - direkt an der Weser, am Übergang zwischen Weserbergland und Norddeutscher Tiefebene - verleihen Minden zusätzliche Lebensqualität.

Der demografische Wandel ist allerdings auch hier nicht aufzuhalten: Ganz unterschiedliche Zielgruppen mit ebenso unterschiedlichen Bedürfnissen, Anforderungen und finanziellen Möglichkeiten, wollen angemessen mit Wohnraum versorgt werden. Zusätzlich ist auch die Unterbringung von Flüchtlingen zu einer Herausforderung für die Kreisstadt geworden.

Lösung 

SSR erarbeitet ein sehr stark dialogorientiertes Handlungskonzept Wohnen, das die aktuelle Wohnungsmarktlage in Minden im Hinblick auf unterschiedliche Zielgruppen bewertet. Hierbei wird zunächst ein Demografie- und Wohnungsmarktprofil erstellt.  Eine detaillierte Analyse stellt das Teilsegment „Preisgünstiges Wohnen“ in den Mittelpunkt. Eine  Bevölkerungs- Haushalts- und Wohnungsbedarfsprognose sowie eine Marktbewertung mit einer Einschätzung von Chancen und Risiken runden diesen Baustein des Konzepts ab.

Zusätzlich verfasst SSR auch ein Handlungsprogramm mit Zielsystem, Wohnungsmarktstrategie, Instrumentenkasten und Starterprojekten, das speziell auf Minden zugeschnitten ist und umfassend mit den Akteuren in unterschiedlichen Dialogformaten vor Ort abgestimmt und entwickelt wird.

Erfolg 

Mit dem Handlungskonzept Wohnen verfügt die Stadt Minden über ein strategisches Instrument zur kommunalen Wohnungsmarktsteuerung. Gleichzeitig dient das Konzept auch als Orientierungsgrundlage für Wohnungsmarktakteure. Die Definition von Starterprojekten, die sowohl mit Politik, als auch mit den zentralen Akteuren abgestimmt sind, werden gemeinsam getragen und können nun zeitnah angegangen werden. Nicht zuletzt erhält Minden mit dem Wohnraumkonzept auch einen verbesserten Zugang zu den Wohnraumfördermittelprogrammen des Landes NRW.  Die Dialogorientierung hat zusätzlich dazu geführt, dass für die Verantwortlichen der Stadt und für die Akteure gleichermaßen noch stärker verdeutlicht wurde, wie wichtig die interne, aber auch die gemeinsame Zusammenarbeit ist –  etwa um Synergien bei der Quartiersentwicklung zu nutzen. Der Dialogprozess wird daher im Rahmen eines Bündnis Wohnen in Minden weitergeführt werden.

zentrale Projektbausteine 

  • Demografie- und Wohnungsmarktprofil
  • Fokussierte Analyse des Teilsegments „Preisgünstiges Wohnen“
  • Bevölkerungs- Haushalts- und Wohnungsbedarfsprognose
  • Marktbewertung, Chancen und Risiken
  • Handlungsprogramm mit Zielsystem, Wohnungsmarktstrategie, Instrumentenkasten und Starterprojekten
  • Differenziertes mehrstufiges Dialogkonzept